26.01.2013 in Wohnen

Bündnis für Wohnen in Pankow kommt: Forderung aus dem SPD-Wahlprogramm nimmt Gestalt an!

 
Als Vertreter der BVV im Bündnis für Wohnen in Pankow: Roland Schröder

Steigende Mieten, Verdrängung von langjährigen Mieterinnen und Mietern sowie die ungesteuerte Nachverdichtung der Wohnquertiere sind für die SPD Pankow seit Jahren ein wichtiges Thema. Bereits im Jahr 2010 wurde deswegen im Leitbild Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft aus den kommunalen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und dem Bezirksamt eingefordert. Im Ergebnis der konstruktiven rot-grünen Zusammenarbeit im Bezirk fand nun ein erster Auftakttermin mit allen im Bezirk aktiven kommunalen Wohnungsunternehmen, einigen Genossenschaften sowie weiteren Wohnungsunternehmen in den Räumen der GESOBAU statt. Bis zur Jahresmitte 2013 sollen in monatlichen Sitzungen die konkreten Inhalte und Ziele für ein bezirkliches Bündnis für Wohnen und die kontinuierliche Arbeit vertragsreif abgestimmt werden. Wenn sich alle Bezirke so aufstellen, ist es auch nicht notwendig, die Planungshoheit bei großen Bauvorhaben auf Senatsebene zu ziehen, wie es in einem von SPD-Spitze und Klaus Wowereit vorgestellten Papier vorgesehen ist. Als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Grünanlagen nimmt Roland Schröder als Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung an den Sitzungen des Pankower Bündnis teil.

21.09.2012 in Wohnen von Roland Schröder

Soziale Stadtentwicklung: Strategien und Steuerungsinstrumente für Pankow

 

Am 17. September 2012 fand im BVV-Saal eine Fachtagung zum Sozialen Erhaltungsrecht statt. Und wieder einmal präsentiert sich der Bezirk Pankow als politischer Vorreiter in Fragen des Mieterschutzes und der Quartiers-Entwicklung.

Im Fokus der Veranstaltung standen die Sicherung eines differenzierten und bezahlbaren Wohnungsangebots sowie eine ausgewogene Bereitstellung einer nachfragerechten sozialen Infrastruktur.

Dazu wurden Analysen zur derzeitigen Situation vorgetragen, Handlungsbedarfe herausgearbeitet und der rechtliche Rahmen des besonderen Städtebaurechts dargestellt.

Außerdem trugen die Gäste aus Hamburg und München ihre Herangehensweisen, Erfahrungen und Ergebnisse mit sozialen Erhaltungssatzungen, Umwandlungsverboten sowie Vorkaufsrechten vor. Abschließend erfolgten im Rahmen einer Podiumsdiskussion die politische Bewertung und ein Ausblick auf das weitere Vorgehen im Bezirk.

17.09.2011 in Wohnen von Roland Schröder

Anschlussförderung muss neu aufgelegt werden!

 
Mieter in Wut

Am Donnerstag besuchte ich die Mieterinnen und Mieter der Greifenhagener Straße 48 und diskutierte mit ihnen über ihre Sorgen. Sie fürchten um ihre Zukunft. Nach Auslaufen der Grundförderung sollen sie 750 statt 530 Euro bzw. 1.130 statt 800 Euro Miete bezahlen, da es keine Anschlussförderung mehr gibt und der Vermieter nach Förderzeitende nun voll zur Kasse bittet. Viele werden zum 01. Dezember 2012 ihre Wohnungen verlassen müssen, wenn es nicht zu einer schnellen Neuregelung kommt.

Da es sich um ein grundlegendes Problem handelt, ist eine verbildiche Einigung im Koaltionsvertrag erforderlich!

06.09.2011 in Wohnen von Roland Schröder

Mietsteigerungen begrenzen, Wohnraumvernichtung durch Zweckentfremdung stoppen!

 

Ferienwohnungen, Büros und Praxen vernichten in den Innenstadtbezirken immer mehr Wohnungen und verdrängen die bisherigen bzw. verhindern mögliche neue Bewohnerinnen und Bewohner. In den letzten Jahren gingen die Einwohnerzahlen im Prenzlauer Berg erstmals wieder zurück, obwohl eine Vielzahl von Wohnungen neu errichtet wurde. Steigende Mieten und anhaltende Modernisierungen leisten ein Übriges, um die soziale Entmischung der Quartiere voranzutreiben und der sozialen räumlichen Selektion Vorschub zu leisten. Die Quartiere verlieren ihre Attraktivität und Lebendigkeit, weniger Bewohnerinnen und Bewohner und mehr Touristen führen zu Schieflagen und neuen Konflikten. Dazu berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 06. September 2011 auf Seite 3. Mit dieser Entwicklung muss nun endlich Schluss sein. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung muss endlich die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen und darf das Problem der steigenden Mieten und der Wohnraumverknappung nicht länger ignorieren. Nach der Abgeordnetenhauswahl muss sich die neue Landesregierung im Koalitionsvertrag verbindlich auf klare Regelungen zur Begrenzung von Mieten und zur Zweckentfremdung von Wohnraum verständigen.

27.07.2011 in Wohnen von Roland Schröder

Wohnungen statt Ferienwohnungen: Politik und Verwaltung müssen konsequenter handeln

 
Roland Schröder

VON ROLAND SCHRÖDER

Endlich wird das Thema Ferienwohnungen auch von den Medien entdeckt. Dem RBB sei für den Bericht gedankt. In den Quartieren rund um die Schönhauser Allee entstanden in den letzten Jahren bereits eine nicht erfassbare Vielzahl von Ferienwohnungen und Hostels. Der Schaden entsteht dabei aber nicht nur durch die ggfs. nicht gezahlten Steuern. Vielmehr wird dadurch der in diesen Quartieren ohnehin schon knapp bemessene, aber umso begehrtere Wohnraum künstlich noch weiter reduziert.